Die Nahrungsergänzungsmittel für Katzen sind sehr beliebt geworden, aber es ist wichtig, von einem festen Punkt auszugehen: Für eine gesunde Katze reicht eine vollständige und qualitativ hochwertige Ernährung fast immer aus, um alle Bedürfnisse zu decken. Nahrungsergänzungsmittel machen in bestimmten Situationen Sinn und sollten idealerweise immer nach Rücksprache mit dem Tierarzt eingeführt werden, der den Gesundheitszustand des Tieres kennt. So gesagt, schauen wir uns die fünf nützlichsten an und wann sie wirklich einen Unterschied machen können.
1. Omega-3 (Fischöl)
Die Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) unterstützen die Gesundheit von Haut und Fell, haben eine entzündungshemmende Wirkung, die für die Gelenke nützlich ist, und können die Nierenfunktion unterstützen. Produkte wie Nordic Naturals oder Grizzly Salmon Oil gehören zu den bekanntesten; die Dosis sollte immer auf das Gewicht der Katze abgestimmt und mit dem Tierarzt abgestimmt werden.
2. Probiotika
Hilfreich, um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, zum Beispiel bei Durchfall oder nach einer Antibiotikabehandlung. Ein sehr verbreitetes Produkt in der Tiermedizin ist FortiFlora. Sie helfen, das Verdauungswohlsein in sensiblen Phasen wiederherzustellen.
3. Glucosamin und Chondroitin
Das sind die klassischen Nahrungsergänzungsmittel für die Gelenke, die besonders bei älteren Katzen oder bei Bewegungsproblemen angezeigt sind. Unter den spezifischen Produkten für Katzen gibt es Cosequin. Sie sollten als Unterstützung angesehen werden, nicht als Heilmittel, und neben der Diagnose des Tierarztes eingesetzt werden.
4. Taurin
Taurin ist eine essentielle Aminosäure für die Katze: Ein Mangel kann zu schweren Herz- und Augenproblemen führen. Die gute Nachricht ist, dass ein vollständiges und hochwertiges Futter bereits genügend davon enthält: die spezifische Ergänzung ist nur in besonderen Fällen erforderlich, die vom Tierarzt angezeigt werden.
5. B-Vitamine
Sie können hilfreich sein, um den Appetit und die Energie zu unterstützen, beispielsweise bei genesenden oder besonders gestressten Katzen. Auch hier hat der Einsatz in gezielten Situationen Sinn.
Wann sie notwendig sind und wann nicht
Nahrungsergänzungsmittel finden vor allem bei Erkrankungen (nieren-, gelenk-, oder darmbezogen) und oft bei älteren Katzen ihren Platz. Für eine erwachsene und gesunde Katze, die mit qualitativ hochwertigem Futter ernährt wird, sind sie in den meisten Fällen nicht notwendig. Tatsächlich kann eine übermäßige oder falsche Ergänzung mehr schaden als nützen.
Die goldene Regel
Bevor Sie irgendein Nahrungsergänzungsmittel hinzufügen, ist es am sinnvollsten, dies mit dem Tierarzt zu besprechen: Er wird feststellen, ob es wirklich notwendig ist, welches und in welcher Dosierung. Oft ist die beste Antwort auf die Frage "Welches Ergänzungsmittel gebe ich meiner Katze?" einfach eine ausgezeichnete Grundernährung.