Der Dobermann ist Eleganz, Athletik und Treue, vereint in einem Hund von edler Haltung. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland von Karl Friedrich Louis Dobermann als persönlicher Wachmann ausgewählt und ist heute ein treuer und intelligenter Begleiter, vorausgesetzt, er erhält die Erziehung und Bewegung, die er benötigt.

Aussehen

  • Rüde: 40-45 kg, 68-72 cm bis zur Schulter
  • Hündin: 32-35 kg, 63-68 cm
  • Fell: kurz, schwarz mit braunen Abzeichen oder braun mit braunen Abzeichen
  • Lebenserwartung: etwa 10-13 Jahre

Die Struktur ist schlank und muskulös, ausgelegt für Ausdauer und Schnelligkeit.

Charakter

Er ist ein Hund, der dem Besitzer tief verbunden ist, intelligent und bestrebt, zusammenzuarbeiten. In den richtig selektierten Linien ist er ausgeglichen und zuverlässig, reserviert gegenüber Fremden, aber liebevoll in der Familie. Seine Sensibilität macht ihn zu einem Hund, der gut mit positiven Methoden arbeitet und Härte sowie Isolation schlecht erträgt.

Erziehung und Bewegung

Der Dobermann benötigt:

  • Mindestens zwei Stunden Bewegung pro Tag, zwischen körperlicher Bewegung und Aktivitäten
  • Ständige mentale Anregung: es ist ein Hund, der gerne eine "Aufgabe" hat
  • Frühe Sozialisierung und einen konsistenten Ausbildungsweg
  • Gesellschaft: er leidet unter längerer Einsamkeit

Da er ein kurzes Fell hat, leidet er unter Kälte und gibt sein Bestes in gemäßigten Klimazonen oder mit angemessener Winterbekleidung.

Gesundheit

Die Rasse weist einige wichtige Prädispositionen auf, die nicht unterschätzt werden sollten:

  • Dilatative Kardiomyopathie (DCM): eine ernsthafte Prädisposition, weshalb regelmäßige kardiologische Kontrollen entscheidend sind
  • Wobbler-Syndrom (Instabilität der Halswirbel)
  • von Willebrand-Krankheit (eine Blutgerinnungsstörung)
  • Hypothyreose

Sich auf Züchter zu verlassen, die Tests an den Zuchttieren durchführen, und regelmäßige kardiologische Untersuchungen einzuplanen, sind wesentliche Schritte für die Gesundheit des Hundes.

Ein vielseitiger Arbeitshund

Über die ursprüngliche Rolle als persönlicher Wachmann hinaus hat der Dobermann im Laufe der Zeit eine große Vielseitigkeit bewiesen: Er wurde als Diensthund, in der Suche und in zahlreichen Hundesportarten eingesetzt, dank der Kombination aus Intelligenz, Athletik und dem Wunsch, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Es ist gerade diese "Arbeitsmentalität", die erklärt, warum er eine ständige mentale Herausforderung benötigt, und nicht nur körperliche Auslastung: ein Dobermann, der eine "Aufgabe" zu erfüllen hat, ist ein ausgeglichener und zufriedener Hund.

Für wen ist er geeignet

Er ist ein außergewöhnlicher Hund in Bezug auf Hingabe und Intelligenz, ideal für aktive Menschen, die ihm Zeit, Bewegung und eine konsistente Erziehung widmen können. Weniger geeignet ist er für diejenigen, die einen Hund mit "wenig Aufwand" suchen oder für diejenigen, die keine Erfahrung haben, ohne die Unterstützung eines qualifizierten Erziehers.