Der Chihuahua ist der kleinste Hund der Welt, hat aber den Charakter eines viel größeren Hundes. Tapfer, seinem Besitzer treu, oft misstrauisch gegenüber Fremden. Eine Rasse, die trotz ihrer Größe eine sorgfältige Handhabung erfordert.

Ursprünge

Ursprünglich aus Mexiko, nimmt er seinen Namen von dem gleichnamigen Bundesstaat. Man glaubt, dass er vom Techichi abstammt, dem heiligen Hund der Azteken. Er wurde 1904 vom American Kennel Club als offizielle Rasse anerkannt.

Erscheinungsbild

  • Gewicht: 1,5-3 kg (der FCI Standard)
  • Größe: 15-23 cm
  • Fell: kurz oder lang (zwei Varianten)
  • Farben: alle erlaubt (über 30 Varianten)
  • Lebenserwartung: 14-18 Jahre (eine der langlebigsten Rassen)

Charakter

  • Tapfer: Er ist sich seiner Größe nicht bewusst und fordert viel größere Hunde heraus.
  • Treu: Exklusive Bindung zu EINEM Besitzer, oft akzeptiert nur dieser.
  • Misstrauisch: Argwöhnisch gegenüber Fremden, bellt viel.
  • Lebhaft: Energiegeladen, aber in kleinen Dosen.

Bewegungsbedarf

  • 30-45 Minuten Spaziergang pro Tag
  • Geeignet für Wohnungen
  • Nie Kälte ausgesetzt (zittert, friert wie wenige)

Gesundheit

Typische Erkrankungen:

  • Patellaluxation (häufig)
  • Hydrocephalus (Apfelkopf kann zu Problemen führen)
  • Hypoglykämie (bei Welpen, plötzlicher Blutzuckerabfall)
  • Trachealkollaps (bei Erwachsenen, anhaltender Husten)
  • Zahnprobleme (kleiner Kiefer, eng stehende Zähne)

Warnung

Der Chihuahua ist eine Rasse, die oft „verwöhnt“ wird – er wird ständig getragen, nie sozialisiert, nie wie ein wahrer Hund erzogen. Ergebnis: ängstlicher, schüchterner, aggressiver Hund. Erziehung wie bei jedem anderen Hund, auch wenn klein.

Abschließend

Der Chihuahua ist ein kleiner Hund im Körper, aber groß im Charakter. Er ist geeignet für Wohnungen und für diejenigen, die enge Gesellschaft suchen. Aber er erfordert ernsthafte Erziehung und spezielle gesundheitliche Aufmerksamkeit. Nie als „Spielzeug“ behandelt.