Der Mops, auch unter dem englischen Namen Pug bekannt, ist eine der ältesten Begleithunderassen der Welt, mit einer Geschichte in China, die über zweitausend Jahre zurückreicht. Süß, fröhlich und eng mit der Familie verbunden, hat er jedoch auch mit schweren Gesundheitsproblemen aufgrund der Zucht mit flachem Gesicht zu kämpfen, die man kennen sollte.

Erscheinung

  • Gewicht: in der Regel 6-8 kg
  • Größe: etwa 25-30 cm
  • Fell: kurz, fawn oder schwarz
  • Lebensdauer: ungefähr 12-15 Jahre

Das kurze Gesicht und die großen Falten im Gesicht sind sein Markenzeichen, aber auch die Ursache seiner Anfälligkeiten.

Charakter

Er ist ein fröhlicher und geselliger Hund, sehr gut für das Familienleben geeignet und hat ein gutes Verhältnis zu Kindern. Er liebt die Gesellschaft, ist oft faul und „couchliebend“ und schnarcht häufig laut aufgrund der Gesichtsform. Er ist ein liebevoller Begleiter, der Einsamkeit schlecht erträgt.

Tägliche Pflege

  • Sehr moderate Bewegung (etwa 30 Minuten am Tag), ohne intensive Anstrengungen
  • Nie intensiver Hitze aussetzen: die Atembeschwerden machen ihn sehr empfindlich gegenüber Hitzeschlägen
  • Gewichtskontrolle: Übergewicht verschlechtert Atemprobleme
  • Regelmäßige Reinigung der Falten im Gesicht, um Irritationen und Infektionen vorzubeugen

Gesundheit: die unerlässliche Aufmerksamkeit

Der Mops ist eine brachyzephale Rasse, was ernsthafte Prädispositionen mit sich bringt:

  • BOAS-Syndrom: Atembeschwerden im Zusammenhang mit dem flachen Gesicht
  • Mops-Enzephalitis (PDE): eine schwere neurologische Erkrankung, die leider tödlich ist
  • Hüftdysplasie und Patellaluxation
  • Augenprobleme: hervorstehende Augen, die anfällig für Hornhautgeschwüre sind
  • Tendenz zu Übergewicht

Um die Risiken zu minimieren, ist es wichtig, sich an seriöse Züchter zu wenden, die auf die Atemfunktionalität und nicht nur auf die ästhetischen Merkmale züchten, und regelmäßige Tierarztkontrollen einzuplanen.

Zusammenleben mit einem Brachyzephalen

Zu lernen, eine erschwerte Atmung zu erkennen, ist ein integraler Bestandteil des Lebens mit einem Mops: Ein leichtes Schnarchen ist normal, aber laute Atmung auch in Ruhe, eine blaulich gefärbte Zunge oder Zahnfleisch und Atemnot nach minimaler Anstrengung sind Zeichen, die man nicht ignorieren sollte und die dem Tierarzt gemeldet werden sollten. An heißen Tagen ist es besser, in den kühleren Stunden nach draußen zu gehen, intensive Aktivitäten zu vermeiden und immer Zugang zu Wasser und Schatten zu haben: ein Hitzschlag ist bei dieser Rasse ein konkretes Risiko.

Für wen geeignet

Er ist ein süßer Hund und ideal für das Leben in einer Wohnung und mit der Familie, auch geeignet für Menschen, die keine intensiven Aktivitäten betreiben. Er benötigt jedoch einen Besitzer, der sich seiner Fragilität bewusst ist, auf die Atmung, das Gewicht, die Augen und vor allem auf die Temperaturen achtet. Die Liebe zum Mops zeigt sich in der ständigen Pflege seiner Gesundheit.